Tief verwurzelt. Weit verzweigt.

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen für seinen Schutz zu begeistern, ist eine Aufgabe, die uns täglich aufs neue motiviert. Und das seit über 60 Jahren.


25.06.2016 Sommerfest der SDW am Naturschutzturm in Hohen Neuendorf

Die Landesverbände Berlin und Brandenburg der Schutzgemeinschaft Dt. Wald laden alle Mitglieder und Freunde des Verbandes herzlich ein.

13:30 Ortstermin zum Thema Pflegekonzept des Herthamoores im Herthamoor mit allen Vertretern der Stadtverordnetenversammlung. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, sich um 13.30 Uhr am Einheitsdenkmal am Herthamoor einzufinden. Das wird eine spannende Sache.

Beginn: 15.00 Uhr

Um 16.00 Uhr wird das Wildschein angeschnitten.

Um 16.45 Uhr eröffnen wir das Fest mit einer kurzen Ansprache unserer geladenen Ehrengäste.

Um 17.00 Uhr freuen wir uns auf Franziska Troegner, bekannt aus „Der Landarzt“, Partnerin von Didi Hallervorden“ und Kulturkennern aus dem Schlosspark Theater in dem Stück „Einer flog übers Kuckucksnest“

Zwischendurch lauschen wir einigen Turmbläsern, besuchen den Markt der Möglichkeiten, essen und trinken, lachen und tratschen, bis... um 19.00 die Band „Halb 9“ aufspielt. Die erste Brutphase der Vögel ist vorbei. Das muss als Hinweis auf die Musikrichtung reichen.

Anfahrt über Bergfelde, Glienicker Strasse. Dort Auto parken und zu Fuss weiter. Für gehbehinderte Personen wird ein Shuttle Service in Form eines restaurierten Trabant Kübel der Grenztruppen der DDR zum Einsatz kommen.

Wir freuen uns.


Volle Pracht beim Baum des Jahres

Die Winterlinde steht kurz vor der Blüte. Sie blüht als letzte der einheimischen Bäume und ist nochmal ein Festschmaus für unsere Insekten. Seit der Antike gelten Lindenblüten als Heilmittel und werden auch heute noch häufig bei Erkältungskrankheiten angewendet. Auch für die Wellness können die Lindenblüten verwendet werden, z.B. für eine sanft reinigende Gesichtsmaske. (Foto: Frank Gyßling). Weitere Infos finden Sie hier und in der aktuellen Pressemitteilung.

 

 


Erste Kandidaten für die Spitzenbaumaktion 2016
Die SDW sucht noch die imposanteste Linde Brandenburgs (s.u.)

Wir freuen uns noch bis Ende nächster Woche über Kandiaten und Baummeldungen.

Fotos: Frank Gyßling


09./10. September, Köln
Delegiertenversammlung 2016

In Kombination mit einer Fachtagung, werden auf der Delegiertenversammlung des Bundesverbandes die strategische Ausrichtung des Verbandes diskutiert, sowie ein neuer Vorstand gewählt.

Mitglieder des Landesverbandes Brandenburg, die als Delegierte nach Köln reisen möchten, melden sich bitte in der Geschäftsstelle.

Einen Überblick über das Rahmenprogramm finden Sie hier


SDW sucht imposanteste Linde Brandenburgs

Bereits seit der Jahrtausendwende sucht die SDW in Brandenburg jedes Jahr den „Spitzenbaum des Jahres“. Baum des Jahres 2016 ist die Winterlinde (Tilia cordata). Da sich die Lindenarten nur von Fachleuten mit Gewissheit unterscheiden lassen, wird in diesem Jahr vereinfacht Brandenburgs imposanteste Linde zur Fahndung ausgeschrieben. Als Kriterien gelten dabei der Umfang und die Höhe, aber auch die Wuchsform des Baumes. Eine Jury aus dem Landesvorstand der SDW sowie Fachleuten des Landeskompetenzzentrums Forst bewerten zum Abschluss die Kandidaten und wählen den Spitzenbaum des Jahres. Die Präsentation des Rekordträgers findet schließlich am 24. August 2016 im Beisein des Landwirtschaftsministers Jörg Vogelsänger statt.
Hinweise zur Messung
Wenn Sie sich auf Baumjagd begeben möchten, dann stecken Sie in Vorbereitung auf den nächsten Spaziergang ein beliebiges Maßband in Ihre Jackentasche. Haben Sie eine besonders dicke Linde gefunden, dann messen Sie zunächst 130 cm vom Stammfuß nach oben. Auf dieser Höhe messen Sie anschließend den Umfang des Stammes. Wir empfehlen mindestens zwei Messungen durchzuführen und den Durchschnittswert zu ermitteln. Gerne können Sie auch versuchen die Höhe zu bestimmen. Ihren Kandidaten übermitteln Sie bitte, bis zum 25. Juni, mit Umfang und Standortsbestimmung (gerne mit GPS-Daten) an die Geschäftsstelle der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Kontakt siehe unten). Wir freuen uns auch sehr über Fotos von den Bäumen.
Den Unterschied zwischen Sommer- und Winterlinde erklären wir hier.

YPEF - Young People in European Forests

Einsendeschluss verlängert bis 15.06.2016

Es ist wieder soweit, die nächste Runde des Europäischen Jugendwettbewerbs "Young People in European Forests" steht an. Die deutsche Teilnahme wird vom SDW Landesverband Brandenburg und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde organisiert. Dabei suchen wir ein Team aus drei Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren, das dann im September 2016 zum Europäischen Finale nach Lettland eingeladen wird. Dort kommen Jugendliche aus ganz Europa zusammen, machen Exkursionen und lösen Aufgaben die schließlich den europäischen Gewinner bestimmen. 
Eure Aufgabe: 
Kommt in einem 3-er Team zusammen und gestaltet ein Poster mit dem ihr uns zeigt, was der Wald für euch und eure Heimat bedeutet. Fakten, Gedichte, schöne Bilder - Wald ist was ihr draus macht. Für uns zählt eure persönliche Aussage zum Wald. 
Die Poster sollten mindestens im DinA2-Format angelegt sein und können sowohl in Papierversion als auch digital zugesandt werden. Einsendeschluss per E-Mail und Post ist der 20.05.2016!
Das deutsche Gewinnerteam wird im September 2016 zum Europäischen Finale nach Lettland eingeladen wird. Dort kommen Jugendliche aus ganz Europa zusammen, machen Exkursionen und lösen Aufgaben die schließlich den europäischen Gewinner bestimmen. 


Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier!
Die Teilnahmebedingungen
- Es muss ein Team aus drei Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren gebildet werden.
- Die offizielle Wettbewerbssprache ist englisch.
- Die Kosten werden von der ausrichtenden Organisation übernommen, ausgenommen der Reisekosten. Diese sollten von der jeweiligen Schule abgedeckt werden.
- Einsendeschluss ist der  15.06.2016!
 
Wir freuen uns über rege Teilnahme aus dem gesamten Bundesgebiet!

Jahresplan 2016

Wir freuen uns, dass der Jahresplan 2016 fertig ist. Erstmals hat der Landesverband Brandenburg eine Jahresübersicht der geplanten Aktivtäten und Veranstaltungen aller Regionalverbände zusammengestellt. Die Flyer dürfen nun fleißig verteilt werden; weitere Exemplare können ab Mitte Februar von der Geschäftsstelle Eberswalde angefordert werden.

Eine digitale Ansicht des Jahresplans finden Sie hier.

 


Kooperation mit der "Aktion Wald!" von BildungsCent e.V.

Wir freuen uns, dass wir Multiplikator des bundesweiten Programms "Aktion Wald!" von BildungsCent e.V. sind. Nach dem Motto „Den Wald lesen lernen“ entdecken Kinder den Lebensraum Wald und seine Vielfalt. Dazu haben wir eine WaldKiste erhalten, gefüllt mit verschiedenen Medien und Materialien, die gut in der Waldpädagogik genutzt werden können. Mit Hilfe von zum Beispiel Lupen, Maßbändern, Insektensaugern, Spaten und Kescher kann man bei einem Ausflug dem Wald und seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt auf die Spur kommen. Die WaldKiste wurde zur dauerhaften Nutzung an die SDW Brandenburg übergeben und kann in unserer Geschäftsstelle ausgeliehen werden. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf!

Weitere Informationen zum Programm Aktion Wald! finden Sie im Internet unter: http://wald.bildungscent.de.


7.500 Eichen für den Eberswalder Stadtwald

Die Pflanzenträger bringen den Pflanzteams neues Material Bei der Arbeit...

Gemeinsam mit Schülern des Humboldtgymnasiums haben wir den Brandenburger Waldumbau mal wieder einen Schritt nach vorne gebracht. In einen Kiefernbestand am Ortausgang Eberswalde in Richtung Chorin wurden in Kooperation mit dem Stadtförster aus Eberswalde 7.500 junge Eichen gepflanzt. Ziel ist die langfristige Entwicklung zu einem stabilen Eichenmischwald. Die Pflanzung war begleitet von gutem Wetter, dem leckeren Gulasch aus dem Wald-Solar-Heim, sowie vielen Ehrenamtlichen Helfern. 

Wir danken besonders unserem Fördermitlglied Herrn Bernd Hucke, der diese Pflanzung möglich gemacht hat.


Winterlinde (Tilia cordata) ist Baum des Jahres 2016

Die Winterlinde ist der Baum des Jahres 2016. Um sie ranken sich viele Lieder, Gedichte und Geschichten. Als Hof- und Dorflinde ist sie ein beliebter Baum bei den Deutschen und die Bienen lieben sie wegen des Nektars. Lindenblüten werden als Tee und Arzneimittel verwendet. Und auch im Wald wird der neue Baum des Jahres in den letzten Jahren wieder vermehrt angebaut.

Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man nur von der Linde. Wenige wissen, dass es in Deutschland neben der Winterlinde auch die Sommerlinde gibt und kaum einer weiß, wie man sie unterscheidet.
Die Unterscheidung erfolgt am einfachsten über die Blätter und Früchte. Bei der Winterlinde ist die Blattunterseite kahl bis auf die in den Winkeln der Blattnerven vorkommenden bräunlichen Haarbüschel.  Auch erscheinen die Blüten der Winterlinde erst ab Ende Juni - fast zwei Wochen später als die der Sommerlinde. Sie blüht damit am spätesten von allen einheimischen Baumarten.

Die SDW Brandenburg freut sich auch jetzt schon über die Meldung von besonders dicken Winterlinden an die Landesgeschäftsstelle. 
Der offizielle Startschuß zur Spitzenbaumaktion 2016 erfolgt dann im Frühjahr.  

 

Weitere Informationen zur Winterlinde finden Sie hier.

Baum des Jahres: Der höchste Feldahorn Brandenburgs

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Brandenburg e.V. (SDW) und das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) haben im Rahmen ihrer 16. Brandenburgischen „Baumriesen-Aktion“ wieder den höchsten Baum des Jahres ermittelt. Dieser wurde am 30. September 2015 gemeinsam mit Schülern der Grundschule Buckow der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits im Frühjahr hatte die SDW alle naturinteressierten Bürger aufgerufen, auffällig hohe Exemplare des Feldahorns zu melden. Da der Feldahorn eher als Feldgehölz, bzw. Hecken-und Waldrandart bekannt ist, sind Wuchshöhen über 15 – 20 Metern außergewöhnlich. Der höchste, offiziell vermessene, Feldahorn Brandenburgs ist mit 31,7 Metern dann schon eine Besonderheit. Er reiht sich damit ein in den kleinen Anwärterkreis auf den Titel „Höchster Feldahorn Deutschlands“. 
Der schlanke Baumriese steht am Nordufer des Kleinen Tornowsees nahe der Stadt Buckow auf einer Fläche der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“. Da er direkt neben dem Weg wächst, kann er auch leicht besucht werden. Wie bei allen Spitzenbäumen weist auch hier eine Tafel die wichtigsten Daten des Baumes aus. Für GPS – orientierte Waldbesucher folgen hier die Koordinaten: (52° 34' 45.8’’ / N 14° 05' 45.5’’ E).
Entdeckt haben den Feldahorn die Grundschulkinder der Kneipp-Grundschule in Buckow, die gemeinsam mit Revierförster Peter Büssow am Tornowsee, regelmäßig Ausflüge in den Wald unternehmen. Die Kinder waren es auch, die den Baum als Erste mit dem „Försterdreieck“ vermessen haben. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Landesbetrieb Forst Brandenburg bedanken sich bei allen Waldfreunden, die sich an der Aktion beteiligt haben und freuen sich schon auf das nächste Jahr. 


YPEF 2015 - Young People in European Forests

Titelverteidigung

Der europaweit ausgetragene Jugendwettbewerb "Young People in European Forests" geht in diesem Jahr in die 5. Runde. Nachdem die Schutzgemeinschaft das europäische Finale 2014 in Eberswalde ausgerichtet hat, geht es für die Gewinner der nationalen Vorrunden nach Brasov / Rumänien. Organisiert wird die Finalwoche von ROMSILVA, der rumänischen Forstverwaltung. 

Deutschland wird in Brasov von Luca Nahs, Philine Wegner und Chantal Bohn vertreten. Die Schüler des Humboldtgymnasiums in Eberswalde hatten sich bereits im letzten Jahr als Landessieger durchgesetzt und konnten diesen Titel 2015 souverän verteidigen. Das deutsche YPEF-Komitee aus Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde freuen sich mit den Gewinnern, dass Sie nun doch noch europäische Waldluft schnuppern können und wünschen viel Erfolg bei den kommenden Aufgaben.

1.Platz Philine Wegner, Chantal Bohn, Luca Nahs
/ Humboldtgymnasium Eberswalde


Nach der Mitgliederversammlung:

SDW Brandenburg mit neuem Landesvorstand

Beyer: „Wir werden Schutz und Nutzung unserer Wälder in den kommenden Jahren deutlich politischer begleiten!“ 

Eberswalde ● Der Landesverband Brandenburg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat sich am gestrigen Samstag zur Mitgliederversammlung im Waldsolarheim in Eberwalde zusammen gefunden. Auf der Tagesordnung standen vor allem die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen des Landesvorstandes. In den kommenden Jahren wird der Eberswalder Gregor Beyer als Vorsitzender die Geschicke der Schutzgemeinschaft führen. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Thomas Simon (Angermünde) und Dirk Hartung (Hohen Neuendorf). Ergänzt wird der Vorstand durch Astrid Schilling (Eberswalde) und Wolfgang Roick (Großräschen). Als Geschäftsführer des Verbandes wird weiterhin Moritz Wenning (Eberswalde) tätig sein, der in den vergangenen Jahren bereits als „geschäftsführender Vorstand“ fungierte und zukünftig vollständig die Leitung der Landesgeschäftsstelle übernehmen wird.

v. l. n. r. Dirk Hartung, Moritz Wenning, Wolfgang Roick,
Gregor Beyer, Astrid Schilling, Thomas Simon

Gregor Beyer, der bereits in den vergangenen drei Jahren als stellvertretender Vorsitzender fungierte, betonte in seiner Bewerbungsrede die Notwendigkeit, dass die Schutzgemeinschaft zukünftig deutlich politischer agiere. Als Beispiel nannte er die gerade aufgeflammte Debatte um FFH-Managementplanungen zur Waldweide unter zertifizierten Saatgutbeständen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. „Wenn unter Naturschutzplanungen nun wieder Waldzerstörung hoffähig gemacht werden soll, dann ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gerade als Umweltverband aufgerufen, ihre Stimme laut und deutlich hören zu lassen“, betonte Beyer. Weiterhin wird sich der Verband verstärkt dem Thema der Waldschulen im Land widmen und dabei auch die Herausforderungen annehmen, die sich aus der abzeichnenden Kommunalreform ergeben werden.
Die Delegierten beschlossen auch eine Reihe von Satzungsänderungen, mit denen die Arbeit der SDW zukünftig deutlich professionalisiert werden soll. So wird es neben einer Initiative zur Mitgliederwerbung auch eine Reihe neuer Veranstaltungsformate wie den jährlichen „SDW Walddialog“ geben. Ebenso wird der Verband einen regelmäßig erscheinenden Newsletter mit allerlei thematischen Beiträgen zu Waldthemen auflegen. „Ich freue mich auf die neue ehrenamtliche Herausforderung mit einem tollen motivierten Vorstandsteam; lasst uns gemeinsam den Wald wieder näher in das Blickfeld der Menschen heranrücken“, schloss Beyer die Mitgliederversammlung.


Wiedervereinigungsdenkmal in Reiersdorf gepflanzt

 

Der Regionalverband Schorfheide-Uckermark e.V. pflanzte am vergangenen Freitag, den 24.04. ein Wiedervereinigungsdenkmal an der Fledermauswaldschule Reiersdorf. Neben der stellvertretendenen Landrätin Frau Dörk und dem Bürgermeister von Templin, Herrn Tabbert, waren auch Kinder aus den benachbarten Kindertagesstätten Joachimsthal und Milmersdorf vor Ort. Diese durften im Anschluss an die Pflanzung den Gedenkstein enthüllen und als besonderes Highlight die neue Seilrutsche auf dem Waldschulgelände einweihen. Unser besonderer Dank geht an die Fielmann AG, die die Pflanzung großzügig unterstützt hat.

Das Denkmal besteht aus drei Bäumen: Dabei symbolisiert die Buche den ehemaligen Westen, die Kiefer die neuen Bundesländer und die Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland. Gepflanzt in einem Dreieck wachsen sie mit der Zeit zu einem Dach für Deutschland zusammen.


Tag des Baumes 2015

Der Tag des Baumes bleibt auch weiterhin der wichtigste Tag im Jahr unseres Vereins. Deutschlandweit pflanzen die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald an diesem Tag jährlich mehr als 70.000 Bäume. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Baum des Jahres, 2015 also der Feldahorn. In Brandenburg pflanzten die Regionalverbände Schorfheide, Prignitz, Ruppin, Dubrow und Potsdam den Feldahorn an prominenten Plätzen und warben gleichzeitig für die Bedeutung von Bäumen für unser Leben.

Weitere Informationen zur Geschichte des  Tag des Baumes finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Feldahorn finden Sie hier.
Wir suchen im Übrigen weiterhin nach besonders hohen Exemplaren des Feldahorns in Brandenburg (siehe auch untenstehender Beitrag)


September: Exkursion der SDW in die Schorfheide

In diesem Jahr findet die jährliche SDW - Exkursion vom 25. - 28. September 2015 in die SCHORFHEIDE in Brandenburg statt. Herzlich eingeladen zur Teilnahme sind neben SDW - Mitgliedern alle, die sich für den Wald interessieren und gerne einen tieferen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Wald, Wild und Naturschutz bekommen möchten. Dabei sind auch kulturelle Sehenswürdigkeiten in das Programm eingebaut. Schwerpunkte sind jedoch die Kiefernwirtschaft in der Schorheide, die Vergangenheit und Zukunft als Jagdrevier der Mächtigen, sowei die Buchenwälder des Weldnaturerbes in Grumsin.

Die Teilnahmegebühr beträgt dieses Jahr pro Person: für SDW - Mitglieder 80. - Euro,  für die Deutsche Waldjugend 40. - Euro und  für Nichtmitglieder 130. - Euro.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.


Aufruf: Höchster Feldahorn im Bundesland Brandenburg gesucht

 




Das große öffentliche Interesse an den bisherigen fünfzehn „Spitzenbaum-Aktionen“ nimmt der Landesverband Brandenburg e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Kooperation mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg erneut zum Anlass, auch für 2015 zur Suche nach dem „höchsten Baum des Jahres“ aufzurufen:
diesmal wird Brandenburgs „Spitzen-Feldahorn“ (Acer campestre) zur Fahndung ausgeschrieben.

Der Feldahorn wird im Durchschnitt zwischen zehn und fünfzehn Meter hoch, es wurden aber auch schon Bäume mit bis zu 30 Metern vermessen.
Wenn Sie glauben einen Anwärter für den Spitzenbaum 2015 gefunden zu haben, dann melden Sie Ihren Kandidaten bis zum 25. Mai 2015 bei der brandenburgischen SDW-Landesgeschäftsstelle (Tel. 03334-2779133, E-Mail geschaeftsstelle@sdw-brandenburg.de).
Bitte denken Sie daran uns eine möglichst genau Lagebeschreibung (gerne auch mit GPS-Koordinaten) für den Baum mitzuteilen.

Ab Mai 2015 werden Experten des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde die aussichtsreichsten Kandidaten aufsuchen und per Lasermessgerät exakt vermessen.
Die Präsentation des so ermittelten „Spitzenreiters“ wird dann im Spätsommer 2015 stattfinden.

Weitere Informationen zum Feldahorn finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Spitzenbaumaktion der SDW Brandenburg finden Sie hier.



Der Kleinste ganz groß

Baum des Jahres 2015 ist der Feldahorn



Der kleinste der drei Ahornarten in Deutschland wird im Mittelpunkt der Aktionen 2015 stehen. Er setzte sich in der Stichwahl gegen die Fichte und den amerikanischen Amberbaum durch.

Der Feldahorn kommt in Deutschland vor allem an Wald- und Wegrändern oder in Feldgehölzen vor, wo ihm andere Baumarten eine Chance lassen. Seine Blätter sind kleiner als die des Berg- und Spitzahorns. Im Wald hat er meist keine Chance, da er gegen wuchskräftigere Baumarten wie die Buche kaum eine Chance hat.

Seine Leistung für die Artenvielfalt und seine Toleranz gegenüber Trockenheit und Umweltbelastung werden seine Bedeutung in der Zukunft jedoch erhöhen.

Weitere Informationen zum Feldahorn finden Sie hier.


Insekt des Jahres 2015 - Der silbergrüne Bläuling


(Foto: Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut SDEI)


Der Silbergrüne Bläuling ist das Insekt des Jahres 2015. Es wurde aus einer Gruppe von Schmetterlingen als Repräsentant für die Tiere des besonders empfindlichen Biotops des Trockenrasens ausgesucht. Man sieht die auffallend gefärbten, mittelgroßen Bläulinge mit den silbrigen, zur Basis hin grün-bläulichen Flügeln über Wiesen fliegen oder auf Blüten sitzen, wo sie Nektar aufnehmen. Bläulinge gibt es weltweit mit über 5.000 Arten, von denen ca. 50 in Mitteleuropa vorkommen. Bläulinge müssen nicht immer blau sein, sie können auch rot oder braun oder eben grünlich-türkis gefärbt sein.

 

Der Falter lebt in warmen Regionen mit Kalkböden, aber auch auf Sand und vulkanischen Böden, wenn sie nicht sauer sind. Er kommt vor allem in Süddeutschland und in Österreich und der Schweiz vor, aber auch auf dem Balkan, in Nordspanien, Frankreich und Italien. In Norddeutschland ist er seltener. Er braucht kurzrasige Magerrasen mit hohem Blütenreichtum, wo ausreichend Nektar zu finden ist, er saugt an Blüten vieler Pflanzenarten. Wird die Nutzung seiner Lebensräume intensiviert, zum Beispiel durch Düngung, oder wenn nicht mehr bewirtschaftet wird und das Gras verfilzt und langsam Sträucher und Bäume wachsen, so verschwindet er. Der Silbergrüne Bläuling gilt unter den mitteleuropäischen Tagfaltern deshalb als eine Indikatorart für gut erhaltene, basenreiche Magerrasen. Da er aber auch an kleinflächigen Lebensräumen wie Böschungen, Wegrändern und Bahndämmen vorkommt, ist sein Bestand nicht gefährdet; er wird nicht in der Roten Liste Deutschlands geführt.

 



YPEF: Jugend-Waldkonferenz ein voller Erfolg

IDer vierte Durchlauf des europäischen Wettbewerbs „Young People in European Forests“ brachte in der Woche vom 29.09. – 03.10.2014 mehr als 30 Jugendliche aus 11 Ländern nach Eberswalde.

In Kleingruppen aus gemischten Nationalitäten traten die Teilnehmer gegeneinander an. Wettbewerbssprache für die 14 bis 18jährigen aus Polen, Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Ungarn, Portugal, Österreich, Griechenland und Tschechien war Englisch.

Gleich am ersten Tag wurde in einem Test das forstliche Wissen geprüft bevor es hinaus in den Wald ging. Mit guter Laune trotz stetem Regen, wurden im Stationsbetrieb unter anderem Holz gestapelt, Baumhöhen gemessen und Baumarten bestimmt. Besonderes Highlight war die Fahrt mit einer 30 Meter Hebebühne, bei der die Jugendlichen einen nicht alltäglichen Blick in das Leben der Baumkronen werfen konnten.

Zentrale Aufgabe für die Gruppen, war die Erstellung eines wissenschaftlichen Posters zu einer forstlichen Fragestellung. Dieses wurde abschließend im Plenum vorgestellt und von einer internationalen Jury bewertet. Forstliche Zertifizierung, Bioenergie, Waldbrände und Artenvielfalt waren nur einige interessante Themen. Durch die Gruppenarbeit sollten nicht nur die Fähigkeiten der Jugendlichen verbessert werden, sondern vor allem auch ein europäischer Austausch und Perspektivenwechsel gefördert werden.

Aus den erreichten Punkten für Wissenstest, Stationsbetrieb und Posterpräsentation wurde schließlich das internationale Gewinnerteam ermittelt. Mati Lepikson (16) aus Estland, Katica Kozma (17) aus Ungarn und Chantal Bohn (15) vom Humboldtgymnasium in Eberswalde setzten sich am Ende knapp durch.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Försterwanderung durch das Nonnenfließ sowie einer anschließenden Baumpflanzaktion. In einer bunten Vorstellung der Heimatländer präsentierten die Jugendlichen mit Trachten, Tanz und Gesang die Traditionen ihrer Kultur und beim abschließenden Sirtaki aus Griechenland hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Am Abschiedsmorgen flossen einige Tränen und es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Jugendlichen in dieser Woche nicht nur einen Blick über den eigenen Wald hinaus gewagt haben sondern auch Freundschaften geschlossen wurden.

Organisiert wurde die Woche von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, mit freundlicher Unterstützung des Landesbetriebs Forst Brandenburg.


Ein Raummeter Holz musste versetzt werden.
Station Baumartenbestimmung

Das spätere Gewinnerteam Mati (Estland), Kotica (Ungarn) und Chantal (Deutschland) bei der Präsentation ihres Posters zur Bioenergie


Die Teams aus Rumänien (4 Personen links) und Litauen (3 Personen rechts) in traditioneller Landestracht.

Für jedes Land wurde eine repräsentative Baumart gepflanzt. Die Bäume befinden Sie am Wiebecke-Damm auf Höhe des Möller-Grabes.


Dickste Eiche Brandenburgs vermessen

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Brandenburg e.V. (SDW) hat im Rahmen ihrer 15. Brandenburgischen „Baumriesen-Aktion“ den dicksten „Baum des Jahres ermittelt.



Bereits im Frühjahr hatte die SDW alle naturinteressierten Bürger aufgerufen, besonders dicke Eichenexemplare zu melden. Baum des Jahres 2014 ist die Traubeneiche (Quercus petraea). Da die Eichenarten jedoch nur von Fachleuten mit Gewissheit unterschieden werden können, wurde die Suche auf alle Eichen ausgedehnt.

Die Beteiligung war groß und so dauerte es eine Weile, bis alle aussichtsreichen Kandidaten gemessen werden konnten. Doch heute steht der Brandenburger Baumriese 2015 fest.
Mit einem stolzen Umfang von 10,22 m steht die sogenannte „Bouquet-Eiche“ in Krügersdorf im Landkreis Oder-Spree.

Es handelt sich um eine Stieleiche (Quercus robur), mit einer Höhe von ca. 23 Metern und einem geschätzten Alter von 500 – 700 Jahren. Zu finden ist der Baum an einem Abzweig der B246, aus Beeskow kommend auf der linken Seite, am Rastplatz „Alte Eiche Krügersdorf“. Wer den Baum besuchen möchte kann dazu auch folgende GPS-Koordinaten nutzen:
N 52°09’24.56
E 14°18’43.84

Am Baum selbst finden Sie auch ein Hinweisschild. Direkt an der B246 finden Sie zahlreiche weitere, sehenswerte Starkeichen.

Der Umfang des Baumes wurde nach forstlichem Standard auf 1,30 m Höhe gemessen. Wir bitten dies beim Vergleich mit anderen Spitzenbäumen zu  berücksichtigen. Als dickste Eiche in Europa gilt gemeinhin eine Stieleiche im schwedischen Nationalpark „Nora Kvill“ mit einem Stammumfang von 14,7 m. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Aktion beteiligt haben und freut sich schon auf das nächste Jahr. Der Baum des Jahres 2015 wird am 16.Oktober von der Silvius-Wodarz-Stiftung proklamiert. Zur Wahl stehen Fichte, Feld-Ahorn und der Amberbaum.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Aktion beteiligt haben und freut sich schon auf das nächste Jahr. Der Baum des Jahres 2015 wird am 16.Oktober von der Silvius-Wodarz-Stiftung proklamiert. Zur Wahl stehen Fichte, Feld-Ahorn und der Amberbaum.


Herbstexkursion "Stadtforst Lychen"

am 20. September hatte der Landesverband Brandenburg seine Mitglieder zur Exkursion eingeladen



Auf vielfachen Wunsch aus der Mitgliederschaft hatte der Landesverband eine Herbsexkursion organisiert. Um 9:45 fanden sich 35 Mitglieder der Schutzgemeinschaft von Prignitz bis Lausitz auf dem Marktplatz der Stadt Lychen ein. Unter dem SDW-Banner begrüßte uns unser Gastgeber, Stadtförster Hilmar Alexandrin.

Der Lychener Stadtforst ist bekannt für seine lange Tradition, ausserdem gehören die Flächen zu den 5% der deutschen Wälder, die nach den strengen Regeln des FSC zertifiziert sind. Erste Station unsere Fahrt waren Waldumbauflächen im Kiefernforst. Während der fachkundigen Erklärungen des Försters, konnten wir die sehr erfolgreich aufgegange Buchen- und Eichensaat bewundern. Das SDW-Publikum zeigte sich wissensfest und Herr Alexandrin musste viele Fragen beantworten. Während der anschließenden Waldwanderung wurden uns auch die vielfältigen Waldpädagogikprojekte im Stadtforst näher gebracht und fanden ringsum Anerkennung.

Nachdem die Autos umgesetzt worden waren. Fanden wir uns in einer zünftigen Waldhütte wieder, wo wir uns mit Eintopf, Kaffee und Kuchen stärken durften. Mit vollen Mägen, folgte dann der zweite Teil der Wanderung, bei der wir uns die prächtigen Mischwaldbestände des Stadtforstes ansehen. Besonderes Highlight dabei war mit Sicherheit Brandenburgs höchste Douglasie. Mit über 53 Metern ein erhebender Anblick.

Abgeschlossen wurde der wunderbar sonnige Spätsommertag mit einer Floßfahrt auf dem Oberpfuhlsee, bei der uns Herr Alexandrin noch die traditionsreiche Geschichte der Flößerstadt Lychen erzählte. Die gesammelte Mannschaft ging zufrieden, ob des schönen Tages, auseinander und der Landesverband wird mit Sicherheit auch im nächsten Jahr eine ähnliche Veranstaltung einplanen.

 


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