HÖHER - DICKER - ÄLTER
Spitzenbaumaktionen der SDW Brandenburg

Wisentherde



Rekorde haben es dem Menschen angetan. Besondere Leistungen, ob nun von Mensch, Tier oder Pflanze faszinieren uns. Ebenso ist es mit der Jagd nach dem Verborgenen. Schatzsuchen, Schnitzeljagd und in den letzten Jahren besonders das Geo-Caching erfreuen sich immer großer Beliebtheit.

Bereits seit dem Jahr 2000 verbindet die SDW in Brandenburg, in Kooperation mit dem Landesbetrieb Forst, diese Interessen im Rahmen seiner Jagd nach dem höchsten bzw. dicksten Baum des Jahres zu einer Werbeaktion für den Wald.
Wir möchten die Menschen animieren mit offenen Augen durch die Wälder zu gehen, sich mit der Artbestimmung auseinanderzusetzen und die höchsten, dicksten und ältesten Exemplare an unsere Geschäftsstelle zu melden.

Hier finden Sie die Ergebnisse der letzten Jahre.

 


18. Brandenburgische „Baumriesen-Aktion“

SDW Brandenburg sucht die höchste Fichte Brandenburgs

Das große öffentliche Interesse an den bisherigen „Spitzenbaum-Aktionen“ nimmt der Landesverband Brandenburg e.V. der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Kooperation mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg erneut zum Anlass, auch für 2017 zur Suche nach dem „höchsten Baum des Jahres“ aufzurufen: dieses Jahr wird Brandenburgs höchste Fichte (Picea abies) zur Fahndung ausgeschrieben. Wenn Sie glauben einen Kandidaten für den Spitzenbaum 2017 gefunden zu haben, dann melden Sie diesen bis zum 06. Juni 2017 bei der brandenburgischen SDW-Landesgeschäftsstelle (Tel. 03334-2779133, Email: info@sdw-brandenburg.de). Bitte denken Sie daran, uns eine möglichst genaue Lagebeschreibung (z.B. mittels GPS-Koordinaten) für den Baum mitzuteilen. Wir freuen uns auch sehr über Fotos von den Bäumen.

Ab Juni 2017 werden Experten des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde die aussichtsreichsten Kandidaten aufsuchen und per Lasermessgerät exakt vermessen. Die Präsentation des so ermittelten „Spitzenreiters“ wird dann im Spätsommer 2017 stattfinden.

 

Höhenmessung mittels Försterdreieck

Zur eigenen Höhenmessung mit dem so genannten „Försterdreieck“ brauchen Sie nichts weiter, als einen geraden Ast oder Regenschirm, der als Peilstab dient. Diesen Stock hält mit nach vorn ausgestrecktem Arm senkrecht vor sich, sodass sich die Faust auf Augenhöhe befindet und die Stablänge genau der Entfernung Auge – Faust entspricht. Dann wird durch Vor- oder Zurückschreiten die Entfernung zum Baum so lange verändert, bis der angepeilte Baumwipfel in einer Linie mit der Stockspitze gesehen wird. In diesem Moment entspricht die Entfernung zum Baum auch dessen Höhe, die durch einfaches Abschreiten ausgemessen wird.

Für den Umfang ist es noch ein bisschen leichter. Stecken Sie in Vorbereitung auf den nächsten Spaziergang einfach ein beliebiges Maßband in Ihre Jackentasche. Haben Sie einen besonders dicken Baum des Jahres gefunden, dann messen Sie zunächst 130 cm vom Stammfuß nach oben. Auf dieser Höhe messen Sie anschließend den Umfang des Stammes.

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