SDW Walddialog 

"Walddialog" - Die Podiumsveranstaltung der SDW

Der Walddialog fand erstmals 2014 im Vorfeld der Brandenburger Landtagswahlen statt und ist inzwischen als jährlich wiederkehrende Veranstaltung fest in den Jahresplan der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald integriert. Im Fokus der Diskussionsveranstaltung stehen jeweils aktuelle Wald- und Naturschutzthemen.


Walddialog 2017 am 06.09.2017 in Eberswalde

Details folgen in Kürze ...


Walddialog 2016 am 19.09.2016 in Potsdam

Thema: "Nach dem Volksbegehren zur Windkraft: Kommt jetzt der Sturm auf den Wald?"

Das Volksbegehren für ein generelles Verbot von Windkraftanlagen in Brandenburgs Wäldern ist gescheitert. Was heißt das für die Zukunft? Beginnt jetzt der große Kahlschlag? Oder gelingt ein vernünftiger Weg, auf dem ein nachhaltiger Standard der Waldbehandlung erhalten bleibt?

Auch innerhalb der Mitgliedschaft der SDW gibt es zur Windenergie im Wald unterschiedliche Positionen. Laut einer vereinsinternen Umfrage wird die Windkraftnutzung in „forstlichen Nutzwäldern“ keineswegs grundsätzlich abgelehnt. Doch welche Kriterien wären, neben der Windhöffigkeit, für solch eine Auswahl sinnvoll? Und wie könnten diese durchgesetzt werden?

Es braut sich was zusammen über dem Wald. Die SDW Brandenburg will daher in ihrer diesjährigen Diskussionsveranstaltung „Walddialog 2016“ den Fragen zur Zukunft der Windkraft in Brandenburgs Wäldern nachgehen.

Informationen zu den Podiumsgästen, sowie zu Ablauf und Anmeldung für die Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer


Walddialog 2015

Thema: "Quo Vadis Spreewald - Die Zukunft des Hochwaldes"; 18.09.2015 in Lübben.

Die ausführliche Berichterstattung zum Waldialog 2015 kann im Magazin "Unser Wald" nachgelesen werden. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 


Walddialog 2014

Thema: "Wie weiter Wald?- Wald trifft Politik", am 18.06.14 in Eberswalde

Im Vorfeld der Landtagswahlen 2014 wollte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein Forum bieten, um die Zukunft der Waldpolitik in Brandenburg zu diskutieren. Im Hermann-Scheer Zentrum in Eberswalde, trafen dabei Landespolitiker auf Vertreter aus Wissenschaft und Praxis. In vielen Bereichen herrschte ungewohnte Einigkeit auf dem Podium. Der natürliche Umbau von Kiefernreinbeständen zu Mischbeständen ist mit den derzeitigen Wildbeständen im Wald nicht zu machen.

Die anstehende Novellierung des Jagdgesetzes, die eine Verlängerung der Jagdzeiten ermöglicht, wurde da schon mal mit der Mondlandung verglichen. "Ein kleiner Schritt für die Menschen - ein Sieben-Meilen-Schritt für den Wald". Wie jedoch auch der Erfolg von Apollo 11 nur ein erster Schritt war, so wünscht sich besonder die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft weitere jagdliche Freiheiten für die Forstbetriebe um angepasste Wildbestände erreichen zu können. Der scheinbar endlose Reformprozess der Brandenburger Forstverwaltung wird von vielen Förstern und Waldfreunden nur noch mit Schrecken beobachtet. Viel zu große Reviere und Personalabbau schränken den Landesbetrieb in seiner Handlungskompetenz immer mehr ein, gleichzeitig sorgt der Einstellungsstop junger Forstabsolventen für ein Ausbluten des forstlichen Wissens.

von rechts: Dietrich Mehl (ANW), Martin Guericke (HNEE), Benjamin Lassiwe (Moderator), Helmut Brücher (Grüne), Dieter Dombrowski, MdL (CDU), Martin Luthardt, MdL (LINKE), Gregor Beyer, MdL (FDP)

Auf dem Podium wurde dabei mehrmals die Forderung nach einer ehrlichen Aufgabenkritik laut. "Was soll die Landesforstverwaltung, was sollen die Wälder Brandenburgs in der Zukunft leisten?" Dabei bekannten sich alle Beteiligten zur Einheitsforstverwaltung und forderten Stabilität, um den Menschen, die Ihr Arbeitsleben im Wald verbringen, Sicherheit zu geben. Heftig diskutiert wurde die Frage wie der weite Planungshorizont der Forstwirtschaft mit dem von kurzen Legislaturperioden bestimmten Politikhorizont zusammen gebracht werden könnte. Muss der Wald Gewinn machen? Und welche Leistungen des Waldes werden hier quantifiziert? Nur das Holz? Oder auch Luft, Lebensraum und Boden? Da konnte der ein oder andere Podiumsgast schon zum Philosophen werden.

Reibungswärme gab es am Ende dann doch noch beim Thema Waldnaturschutz. Auf Publikumsmeldungen hin positionierten sich gerade die politischen Gäste von CDU, FDP und LINKEN gegen eine Neuausweisung von Schutzflächen. Emotional wurde die Rolle des Försters als Naturschützers hervorgehoben. Ordentliche Forstwirtschaft sei der beste Naturschutz auf der Fläche. Sie sollten nicht im Gegensatz verwendet werden. Bei Imbiss und Getränken wurde im Nachgang noch locker geplauscht. Für Interessierte erfolgte eine geführte Besichtigung des Hauses.

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