Waldbrandschutz

Waldbrand in Deutschland
Kiefernwälder sind bei Trockenheit anfällig für Waldbrände

Waldbrandschutz
Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe können bei  längerer Trockenheit Brände in Wald und Landschaft auslösen. Trockene Nadelstreu, langes und trockenes Gras sowie Äste beschleunigen die Ausbreitung von Bränden. Auch Bäume und Wiesenflächen in den Städten können Opfer der Flammen werden, wenn der Mensch unachtsam ist.
Im Durchschnitt entstehen zwei Drittel der Brände durch menschliches Fehlverhalten.

An folgende Regeln müssen sich alle Waldbesucher halten:

  • Achten Sie bitte darauf, dass das Rauchen im Wald in vielen Bundesländern vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten ist (in Sachsen-Anhalt vom 15. Februar bis 15. Oktober). In den Wäldern von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen herrscht sogar ein ganzjähriges Rauchverbot.
  • Kein Feuer im und am Wald entzünden (auch kein Grillfeuer!).
  • Keine Zigaretten aus dem Auto werfen.
  • Eine weitere Gefahr geht von heißgelaufenen Katalysatoren aus. Pkw, Krafträder und   landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.
  • Auch der Müll ist aus der Sicht des Brandschutzes ein Thema. Jede weggeworfene Glasflasche, Glasscherbe, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd werden.
  • Waldbrände sollten unverzüglich der Feuerwehr (Tel.: 112) oder der lokalen Forstdienststelle gemeldet werden.


Brandenburg ist aufgrund der geringen Niederschläge und der großen Kiefernmonokulturen besonders anfällig für Waldbrände. Im Jahrhunderstsommer 2003 verbrannten bei knapp 700 Bränden, 600 ha Wald. Im Jahr 1992 lagen beide Zahlen gar doppelt so hoch. Der Einsatz für ein verbessertes Brandwarnsystem und Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung hatten in den letzten Jahren Erfolg. Seit 2010 hinterlassen Waldbrände in Brandenburg durchschnittlich ca. 120 ha verbrannte Fläche. Quelle: Waldbrandstatistik, LFB

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