Tief verwurzelt. Weit verzweigt.

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Ihn zu schützen und Menschen für seinen Schutz zu begeistern, ist eine Aufgabe, die uns täglich aufs neue motiviert. Und das seit über 60 Jahren.


Wieder geöffnet !!!

Entsprechend der aktuellen Lockerungen, ist auch ein Besuch unserer Erlebnisausstellung "Die Birke - Dame des Waldes" wieder möglich! Gerne können Sie sich die Ausstellung allein, zu zweit oder mit Ihrer Familie anschauen. Größere Gruppen bitten wir jedoch um rechtzeitige vorherige Kontaktaufnahme, um die Möglichkeiten für eine Ausstellungsbegehung im Einzelfall zu prüfen!

Die Ausstellung ist in der Regel montags-donnerstags von 9-14 Uhr geöffnet und kann auf eigene Faust erkundet werden. Sonderöffnungszeiten und Führungen – auch digital – sind nach Absprache möglich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Dieser ist über unseren virtuellen Rundgang übrigens auch digital möglich!


Sie haben einen Happy Stone gefunden?

Mit unserer neuen Aktion „Happy Stones“ möchten wir Sie auch in Zeiten von Einschränkungen rund um COVID-19 in den Eberswalder Frühlingswald locken. Aufmerksame Spaziergänger können vielleicht den ein oder anderen bunt bemalten Stein finden, der unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das sind unsere Happy Stones. Mehr Informationen zur Aktion und wie Sie mitmachen können, gibt es hier.

Happy Stones


Neuregelungen zum Biber in Brandenburg

Zum 18. April dieses Jahres trat die nunmehr zweite brandenburgische Biberverordnung in Kraft. Die Verordnung erhält eine Reihe von Neuerungen, welche aus Sicht unseres Landesverbandes begrüßt werden können. Darunter fallen zum Beispiel Regelungen bezüglich des Eingriffs in die Biberbestände. Hier wurde der Personenkreis derer Personen erweitert, denen es künftig möglich ist, die in Brandenburg in einem guten Erhaltungszustand befindlichen Populationen eingreifend zu regulieren. Auch kann künftig die Entnahme problematischer Individuen direkt und ohne das Aufstellen von Fallen vollzogen werden.

Gregor Beyer

Kritisch dahingegen bewerten wir, dass die Verordnung beispielsweise in Gebieten, welche nach den Maßgaben der Schutzkategorie nach „Natura 2000“ geschützt sind, nicht angewandt werden kann. So stellt sich auch innerhalb dieser Gebiete die Frage, warum die Erfolge des Artenschutzes anderer Arten (wie z.B. seltener Fischarten) mit der Wiederansiedlung des Bibers gänzlich in den Hintergrund geraten.

Der Eingriff in Biberstaue, wenn diese beispielsweise entlang der Stepenitz aus kalten und sauerstoffreichen Fließgewässern Stauseeketten machen, was zum Verlust der letzten Lebensräume von Lachs und Meerforelle führen kann, ist weiterhin nur im Rahmen einer naturschutzfachlichen Befreiung möglich. Diese Grundsatzfrage wird letztlich auf der Ebene der Bundesgesetzgebung und vor allem im nach wie vor ungenügenden FFH-Naturschutzrecht zu klären sein.

Eines scheint jedoch auch innerhalb dieser Debatte klar zu werden: Solange wir eine rein emotional geprägte Sichtweise auf die Bestände von Tierarten haben, die nicht mehr bedroht sind und diese daher nicht als willkommene Arten einem sinnvollen Management unterstellen, werden andere geschützte Arten darunter zu leiden haben.

Eine weitere, nach unserer Ansicht praxisferne Neuregelung ist die der neu eingeführten „Voranzeigepflicht“ für bestandsregulierende Maßnahmen gegenüber der Behörde.

Wie die einzelnen Unteren Naturschutzbehörden mit dieser Anzeigepflicht umgehen werden ist gegenwärtig noch offen und es bleibt die Hoffnung, dass hier in Kürze praxisnahe und unbürokratische Vollzugshinweise seitens des Ministers vorgelegt werden. Wir werden den weiteren Verlauf der Debatte weiterhin kritisch begleiten und Sie auf unseren Kanälen auf dem Laufenden halten.



PRESSEMITTEILUNG: Der Biber in Brandenburg – Gedanken zu einem sachgerechten Umgang mit Meister Bockert

Möglichkeiten zu einem pragmatischen Managementansatz für den Biber – für mehr Mut und Vertrauen von Politik und Verwaltung

Mueller: „Die Wiederansiedlung des Bibers in Brandenburg ist eine Erfolgsstory des Artenschutzes. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung und Landnutzern zu steigern, braucht es effiziente und praxisnahe Lösungen.“

Seit einigen Jahren wird nun der Umgang mit dem europäischen Biber (Castor fiber) in Brandenburg fortlaufend und teils überaus kontrovers diskutiert. Während Bundesländer wie Bayern zu verstehen scheinen, dass Biberbestände aktiv gemanagt werden können, hat die Landesregierung in Brandenburg offenbar noch immer ein Problem damit, Möglichkeiten zur Regulierung der Nagerbestände aktiv und pragmatisch voranzutreiben. Dabei handelt es sich bei der Wiederansiedlung des Europäischen Bibers in Brandenburg eigentlich um eine Erfolgsstory des Artenschutzes – denn die Bestände steigen kontinuierlich und sind weit von einem Rückgang entfernt. So hat der Brandenburgische Landtag bereits in einem Beschluss von 2013 festgestellt, dass sich „sein Bestand gemäß den Kriterien der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in einem günstigen Erhaltungszustand befindet“[1]. Auch bewertete das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bereits im Jahre 2017 in einem öffentlichen Papier die hiesigen Biberbestände als „günstig“.[2] Mit der ersten Biberverordnung des Landes war 2015 zumindest der Einstieg in einen sachgerechteren Managementansatz dieser Tierart gelungen. Von der planmäßigen Evaluierung hatten sich die Betroffenen eine ehrliche Analyse zur Weiterentwicklung der gewonnenen Erfahrung erhofft. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte sich in diesem Zusammenhang jüngst gemeinsam mit weiteren Umweltverbänden für eine Erneuerung der Brandenburgischen Biberverordnung eingebracht.

Was sich in der neuen Verordnung nicht ändert ist die Tatsache, dass ein eingeschränkter Personenkreis (z.B. Mitarbeiter der DB Netz oder solche des Landesamtes für Umwelt) in einem eingeschränkten Zeitraum (01. September-15.März) in einem sehr eingeschränkten Handlungsfeld (z.B. an Deichen oder Dämmen) Maßnahmen zur Vergrämung der Biber durchführen dürfen.[3] Neu ist allerdings, dass diese Maßnahmen nun eine Woche im Voraus bei der unteren Naturschutzbehörde angemeldet werden müssen. „Angesichts des kontinuierlichen Anstiegs der Biberbestände erfüllt es die SDW mit Unverständnis, dass seitens des MLUK offenbar keinerlei Bestrebungen unternommen werden, die weitere Ausbreitung dieser Tierart unter den Maßgaben des Jagdrechts und unter Anwendung von konsequenten Managementplänen weiterhin zu begleiten.“ Mit der Aufnahme des Bibers in das Jagdrecht wäre einerseits eine Hegeverpflichtung der zuständigen Jagdpächter verbunden, die die Erhaltung dieser Tierart sicherstellt. Andererseits könnten Schäden, welche durch die Nager an Wäldern oder in der Landwirtschaft entstehen durch dieses Vorgehen unbürokratisch und effizient minimiert werden. Darüber hinaus hätten Jagdausübende eine notwendige Rechtssicherheit, vor allem dann, wenn beispielsweise das Erlösen von verletzten Tieren das letzte Mittel der Wahl ist. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre dies noch eine Straftat. Zu beachten bleibt außerdem, dass andere Vermeidungsstrategien wie der Bau von Schutzzäunen gegen den Biber in großen Teilen unserer Landschaft nicht umsetzbar sind. Aus diesen Gründen fordert die SDW die Politik auf, die Sorgen der Menschen in den ländlichen Regionen ernst zu nehmen und sich für eine Aufnahme des Bibers in das Jagdrecht einzusetzen, um so die Akzeptanz der Nager insgesamt zu steigern.

Tabelle 1: Biberbestand in Brandenburg in absoluten Zahlen
Tabelle 1: Biberbestand in Brandenburg in absoluten Zahlen

Aus einer kleinen Anfrage der CDU-Fraktion zum „Ausgleich von Biberschäden in Brandenburg und Nutzung der Möglichkeiten nach der Brandenburgischen Biberverordnung[4] veröffentlichte die Landesregierung am 07.08.2019 konkrete Zahlen zur aktuellen Verbreitung des Bibers in Brandenburg. Aus diesem Dokument geht hervor, dass die Bestandsentwicklung des Bibers in Brandenburg einem kontinuierlichen Anstieg unterliegt (vgl. Tabelle 1). Es besteht wildbiologisch kein Zweifel daran, dass Umweltereignisse wie Kälte, Dürre oder auch Nahrungsmangel die Wildbestände stets am stärksten beeinflussen. Natürliche Prozesse dieser Art sollten nicht durch das Einwirken des Menschen ersetzt werden. Vielmehr hält die SDW eine Versachlichung der Debatte für zielführend. Der Biber hat seinen Platz in unserer Kulturlandschaft. Damit er diesen auch langfristig – und mit dem Verständnis und der Akzeptanz der Landnutzenden – besetzen kann, ist das aktive Management der Bestände ein sinnvolles Instrument. Da auch die hier visualisierte Bestandsentwicklung eine in unseren Augen einen wenig überraschenden Trend abbildet, sehen wir uns umso mehr in desem Anliegen bestärkt. Im Sinne des des großen Forstwissenschaftlers Aldo Leopold gilt es: „Wildlife management is People’s management“. Um also für Akzeptanz in der Bevölkerung zu sorgen, sind in diesem Fall kluge und ganzheitlich orientierte Managementansätze, welche die Menschen vor Ort mittragen zielführender als die jetzige Vorgehensweise.


[1] Beschluss des Landtages Brandenburg - Das Zusammenleben von Mensch und Biber neu organisieren - Managementplan für den Biber erarbeiten! Drucksache 5/7913-B des Landtages Brandenburg

[2] Schriftlicher Bericht des BMU zum Management des Bibers in Deutschland vom 20.10.2017

[3] §§ 1und 2 der Verordnung über die Zulassung von Ausnahmen von den Schutzvorschriften für den Biber [Castor fiber] (Brandenburgische Biberverordnung - BbgBiberV)

[4] Landtag Brandenburg, 6. Wahlperiode, Drucksache 6/11852 Kleine Anfrage Nr.4689 der CDU-Landtagsfraktion

 


Geocache Unter Birken

Geocache

Eine elektronische Schatzsuche in Eberswalde

Pünktlich zu Ostern eröffnete die SDW Brandenburg. eine besondere Schatzsuche im Wald: Ein Geocache, also eine kleine Dose (Cache) versteckt im Wald, die anhand geografischer Koordinaten mit dem GPS Gerät oder dem Handy gefunden werden muss.

Für den Cache „Unter Birken“ müssen folgende Koordinaten aufgesucht werden: N 52° 50.885' E 013° 48.340' (WGS84). Die Cachefinder werden an einem besonderen Ort landen und unter Birken vielleicht auch einen Schatz finden. Für weitere Informationen klicken sie hier.

Solange der Schatz höchstens zu zweit gesucht wird, spricht auch in Zeiten von den Geschehnissen rund um den COVID 19 nichts dagegen sich auf Schatzsuche zu begeben.



Bildquelle: Pixabay




Neustart der Waldstadt- AG verschoben!

Aufgrund aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus müssen wir schweren Herzens unsere am Montag dem 16. März 2020 geplante Auftaktveranstaltung der "Waldstadt-AG" bis auf weiteres verschieben. Die Gesundheit unserer teilnehmenden Kinder sowie deren Eltern hat bei uns höchste Priorität, weshalb uns diese Entscheidung aktuell als alternativlos erscheint. Wir werden Sie informieren, zu welchem Zeitpunkt ein Neustart fortgeführt wird.

Wald und TESLA – Rodungen sind ein Übel, aber kompensierbar!



Beyer:
„Waldrodungen sind immer Ultima Ratio – gänzlich inakzeptabel aber ist die Instrumentalisierung von Waldnaturschutzargumenten! Es wird Zeit die Debatte zu versachlichen!“

(2020) Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zeigt sich anlässlich der sich zuspitzenden Debatte um die geplante Gigafactory in Grünheide besorgt über den Verlauf der Debatte. „Es erfüllt mich mit Unverständnis, dass eine immer emotionaler werdende Auseinandersetzung offenbar auch den berechtigten Waldnaturschutz mitbraucht“, fasst der Vorsitzende der SDW, Gregor Beyer, die aktuellen Ereignisse der letzten Tage zusammen. Es bestehe forst- wie umweltpolitisch gar kein Zweifel daran, dass die für die Errichtung der Produktionsanlagen benötigten Standorte gegenwärtig eher Waldbilder zeigten, die trotz der notwendigen Rodungen real kompensiert werden könnten. Der Vorstand der SDW hat daher ein Positionspapier mit 10 Thesen verbschiedet.

So weist das Waldgebiet für die geplante Investition eine vergleichsweise geringe Artenvielfalt auf und der Autobauer habe bereits in Aussicht gestellt, den Waldverlust um ein Dreifaches über der vorgeschriebenen Gesetzgebung auszugleichen. Eine wesentliche Bedingung sei es jedoch, dass die Kompensationsleistungen von TESLA gänzlich in Projekte zur Neuaufforstung artenreicher und klimastabiler Mischbestände einfließen zu lassen und die Überkompensation durch eine vertragliche Verpflichtung rechtlich abgesichert wird. „Bei richtiger Kompensation lassen sich Wälder schaffen, die zukünftigen Klimaereignissen besser gewappnet sind, als der jetzige Kiefernforst. Es verbieten sich für die Waldkompensation allerdings fach- und ortsferne Naturschutzspielwiesen“, so Beyer. Außerdem habe sich eine „mit hoher waldbaulicher Kompetenz ausgestattete Initiative gegründet, welche in Aussicht stellt, Flächen zur Kompensation in unmittelbar räumlicher Nähe zu dem geplanten Werksgelände zur Verfügung zu stellen.“

Deutlich macht die Schutzgemeinschaft allerdings auch, dass sie konsequent den Weg der Verbandsklage beschreiten wird, falls die Genehmigungsbehörde den Ausgleich der Waldrodungen nicht befriedigend löse oder aber der Autobauer seinen gesetzlichen „Hausaufgaben“ sowie den Forderungen im Hinblick auf die Neuaufforstungen nicht nachkommen sollte. „Auch wir als SDW begrüßen den modellhaften Genehmigungsansatz, eine solch innovative Investition deutlich schneller als üblich durch die Verwaltungsverfahren zu bringen. Gerade aber weil wir es hier mit einem Verfahren mit Vorbildwirkung zu tun haben, werden wir genau darauf achten, dass aus Wald auch wieder Wald wird“, so Beyer abschließend.


Wann braucht ein Igel menschliche Hilfe?

Bei unserer Mitarbeiterin Alexandra wohnt seit November ein neues Haustier. Von diesem möchte sie uns heute erzählen:

Wir haben einen seltenen Gast bei uns zu Hause aufgenommen. Er ist klein, stachlig und ziemlich hungrig. Die Rede ist von Bruno dem Igel. Leider war das kleine Tier viel zu leicht für den bevorstehenden Winterschlaf. Baby-Igel müssen ein Gewicht von 500g bis 600g erreichen, um in den Winterschlaf gehen zu können. Bruno hingegen wiegt gerade einmal 200g und ist somit viel zu leicht.

Bevor man den Igel bei sich aufnimmt, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. So soll vermieden werden, dass er irgendwelche Krankheiten oder Parasiten wie Lungen- und Darmwürmer hat, die an seinen Kräften im Winterschlaf zehren könnten. Bei Verletzungen muss ebenfalls der Tierarzt aufgesucht werden. Natürlich kann der Igel, wenn man ihn nicht selber verpflegen möchte, bei einer Igelstation abgegeben werden. Dort kümmert man sich dann um den Igel. Wir haben uns entschlossen, Bruno vorerst bei uns aufzunehmen.

Aber was frisst ein Igel überhaupt? Was braucht er, um sich bei uns wohl zu fühlen? Um das herauszufinden und Tipps zur Pflege zu erhalten, haben wir uns sowohl bei der Igelstation als auch beim Tierarzt informiert.

Igel sind nachtaktive Tiere, die mitunter große Strecken zurücklegen können. Deswegen sollte die Kiste in der ein Igel untergebracht ist mindestens 1,5-2,5m² groß sein. Diese habe ich mit Sägespänen ausgelegt. Außerdem braucht er ein Schlafhäuschen in dem er ungestört ist. In dieses habe ich Blätter und Stroh gelegt. Es gibt auch spezielle Igelhäuschen die man in Tierhandlungen oder im Netz kaufen kann.

Bruno frisst wahnsinnig viel. Ich habe ihm ein Ei, naturbelassenes Katzenfutter, Igelfutter und einen Apfel gegeben, um ihm eine ausgewogene Ernährung bieten zu können. Inzwischen wiegt er 400g und kann hoffentlich bald in den Winterschlaf gehen.

Bruno hat beim Tierarzt etwas gegen Flöhe bekommen und wurde Entwurmt. Diese Behandlung ist bei den meisten Tierarzt-Praxen kostenfrei. Nach der Untersuchung und Behandlung von Bruno wurde uns eine Igel-Expertin vermittelt, die sich seitdem um den Kleinen kümmert. Dort habe ich erfahren, dass Igel bei Temperaturen über 0°Celcius auch draußen gehalten werden können. Erst wenn es Frost gibt, muss der Igel in den Keller oder in die Garage.

Wenn der Igel dann aus dem Winterschlaf aufgewacht ist, sollte man ihn noch ein bisschen aufpäppeln, bevor man ihn wieder in die Freiheit entlässt. Die Gabe von Mehlwürmern ist ein guter Tipp. Dann kann er sich daran gewöhnen, sich bald wieder eigene Nahrung zu suchen.

Bruno der Igel beim Tierarzt

Quellen:
http://www.tierarzt-berstadt.de/Info-Winterschlaf-Igel.html
https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Winterschlaf-beim-Igel-Das-muessen-Sie-wissen
https://de.wikipedia.org/wiki/Igel


Vorlesetag bei der SDW

Am 15.11. fand der Bundesweite Vorlesetag unter dem Thema „Sport und Bewegung“ statt. Die SDW hat ebenfalls herzlich in das "Zentrum für Erneuerbare Energien Hermann Scheer" in Eberswalde eingeladen. Zu Besuch waren 3 Gruppen der Kindergärten Sputnik, Arche Noah und der Gestiefelte Kater. Die Kinder hörten aufmerksam den spannenden Geschichten zu, die von Förster Veit (SDW Regionalverband Schorfheide-Uckermark) vorgelesen wurden. Mit gelesen und gespielt hat auch der Landtagsabgeordnete Hardy Lux. Zu hören gab es "Die drei (h)eiligen Könige", "Die Eiche" und "Die Kraft des Strauches der Fija". Passend zum Thema wurden Bewegungsspiele gespielt. Allen hat es Spaß gemacht und die Kinder verließen gut gelaunt das Zentrum - wir hoffen sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu können.


Erste Hilfe Kurs - Outdoor 2019

„HILFE!“ schallt es laut durch den Wald am Werbellinsee, sofort strömt eine Gruppe Hilfsbereiter aus. Eine atemlose Person kommt uns entgegen gestürzt. Zwischen schweren Atemzügen, berichtet sie von einer weiteren Person, die schwer verletzt weiter hinten im Wald liegt. Zügig müssen wir als angehende ErsthelferInnen eine schwerverletzte Person am Rande des Bewusstseins mit einem Stock im Auge und eine Person mit einem schweren Asthmaanfall versorgen.
„Stopp! - Vielen Dank!“ löst Franziska Holze, die Trainerin der Outdoorschule Süd e.V., die Situation nach einigen Minuten auf und die Gruppe sammelt sich zur Nachbesprechung.

Als Teilnehmer darf ich am letzten Wochenende im September den Outdoor Erste Hilfe Kurs besuchen, den die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Brandenburg zusammen mit der Outdoorschule Süd am EJB Werbellinsee anbietet. Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die gerne draußen unterwegs sind und eine solide Basisausbildung in erster Hilfe absolvieren möchten. Dabei geht es um verschiedene Szenarien: unterwegs als Leiter mit einer Kindergruppe, weit weg von medizinischer Versorgung irgendwo in Tadschikistan oder im Wald in Brandenburg, ganz ohne Handyempfang.

Die Outdoorschule Süd vermittelt mit ihrem Curriculum: „Erste Hilfe ist einfach!“ und bringt die TeilnehmerInnen hin zu einer Handlungs- und Entscheidungskompetenz, die Sicherheit für eventuelle Notfälle schafft. Obwohl die Draußen-Inhalte mit langen Rettungszeiten im Vordergrund stehen, kommen auch die „klassischen“ Inhalte vor, so dass dieser Kurs als reguläre Ausbildung für Betriebsersthelfer geeignet ist.

Waldpädagogen, Forstleute und viele andere müssen für ihren Beruf Kenntnisse in der Ersten Hilfe nachweisen. Um so besser, wenn sie diese mit für sie relevanten Szenarien praktisch üben können, wie in diesem Kurs. „Ich muss alle zwei Jahre zur Ersten Hilfe Ausbildung, da blieb bisher nie etwas hängen. Dies ist die erste Ausbildung, nach der ich mir zutraue in der Situation angemessen zu handeln. Das erste Mal, dass ich praktisch eine stark blutende Wunde versorgen musste; das erste Mal, dass ich eine Person mit eingetrübten Bewusstsein und Atemstörung versorgt habe und nicht nur auf einer Plastepuppe rumgedrückt habe“, so ein Teilnehmer in der Abschlussrunde.

Die Trainerin Franziska Holze begeistert mit ihrer unglaublichen Leistung. Sie stellt überzeugend diverse Notfallbilder nach, lässt sich immer wieder von den Teilnehmenden behandeln und kann aus jahrelangen Erfahrungen im Rettungsdienst und als Outdoortrainerin berichten. Die Menge der Inhalte ist für zweieinhalb Tage riesengroß - dank der klaren und gleichzeitig lockeren Art der Trainerin können alle Teilnehmenden den Inhalten folgen und fühlen sich nach dem Kurs in die Lage versetzt, sinnvoll erste Hilfe zu leisten.

Bericht von Daniel Clerc


2. Netzwerktreffen Waldpädagogik

Liebe Akteure der waldbezogenen Umweltbildung in Berlin und Brandenburg!

Die SDW Brandenburg lädt ein zum "2. Netzwerktreffen Waldpädagogik in Berlin-Brandenburg". Wir haben ein kleines Nachmittagsprogramm vorbereitet, das neben einem Impulsvortrag zum aktuellen Thema "Insektensterben" viel Raum für Austausch* bietet.

2. Netzwerktreffen Waldpädagogik
24. Oktober 2019
14:00 bis 18:00 Uhr
SDW Landesgeschäftsstelle
Zentrum für Erneuerbare Energien
Brunnenstr. 26a | 16225 Eberswalde

Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Euch!


Weiterbildung „Waldpädagogik in Theorie und Praxis“


In der Zeit vom 10.02. bis 06.03.2020 wird von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde die 1. Weiterbildung „Waldpädagogik in Theorie und Praxis" in Kooperation mit der SDW Brandenburg und der Stiftung Waldwelten in Eberswalde angeboten. Dieser Lehrgang steht allen Personen mit einem Berufs- oder Studienabschluss offen.

Anzahl der Teilnehmer des Kurses: mindestens 8 Personen.
Kursgebühr des Blockkurses:1600 € pro Teilnehmer (Unterricht und dazugehörige Materialien, Mittagessen in der Mensa) Die Rechnungsstellung zum Kurs erfolgt spätestens Anfang Januar 2020; auf Wunsch auch vor dem Termin.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der HNEE.

Eröffnung der Ausstellung "Die Birke - Dame des Waldes"

Die interaktive Erlebnisausstellung im Projekt Plan Birke wird am 28.11. 2019 feierlich in Eberswalde eröffnet!

+++ save the date +++

+++ 28.11.2019 – ab 17 Uhr, Eberswalde +++

Freuen Sie sich auf eine erlebnisorientierte Ausstellung auf einer Fläche von über 300 m²! Die Ausstellung thematisiert die Birke dabei interdisziplinär: Gibt es eigentlich unterschiedliche Birkenarten? Welche Nutzungsformen sind bekannt? Wie taucht sie in der Literatur, Mystik und Heilkunde auf? Welche Rolle spielt die Birke in unserem Wald?


Waldstadt-AG in Eberswalde startet in die Herbstsaison 2019

-noch wenige Plätze frei-

Jeden Montagnachmittag gehen unsere Wald- und Wildnispädagog*innen raus in den Wald - in diesem Sommer/Herbst sogar mit zwei Gruppen: 6-8 Jahre und 9-12 Jahre. Insbesondere bei der "großen Gruppe" freuen wir uns noch über weitere Anmeldungen. Alle Infos zur aktuellen AG findet ihr hier.

Noch 2 Plätze frei!

Erste Hilfe Kurs - Outdoor 2019

Der SDW - Landesverband Brandenburg bietet vom 27.-29. September 2019 gemeinsam mit der Outdoorschule Süd wieder einen Erste Hilfe Kurs der besonderen Art an. Wie der Name schon erkennen lässt, geht es raus in die Natur! Die Kursinhalte sind - neben den Standards wie Herz-Lungen-Wiederbelebung - speziell auf die Bedürfnisse von Outdoor-Aktiven und Wald-/Erlebnispädagogen abgestimmt. Alle Details können Sie im beigefügten Flyer nachlesen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Pressemitteilung SDW Walddialog 2019:
„Die Zukunft des Waldes in Brandenburg“


Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Brandenburg e.V. (SDW) hatte am gestrigen Donnerstag, den 08.08.2019 um 17 Uhr zur Diskussionsrunde ins Zentrum für Erneuerbare Energien Hermann Scheer in Eberswalde eingeladen.

Diskutierten engagiert über die Zukunft des Waldes in Brandenburg (v. l.): Jacqueline Krüger (FDP), Wolfgang Roick (SPD), Anke Schwarzenberg (Die Linke), Sven Deter (CDU), Christina Schade (AFD), Benjamin Raschke (Bündnis 90 / Die Grünen)

Als Podiumsgäste aus den Parteien nahmen Anke Schwarzenberg (Die Linke), Benjamin Raschke (Bündnis 90/ Die Grünen), Wolfgang Roick (SPD), Jaqueline Krüger (FDP), Sven Deter (CDU) und Christina Schade (AFD) teil. Bei der Diskussion mit über 60 Bürgerinnen und Bürgern standen die Themenfelder Klimawandel, Waldumbau und die angespannte Personalsituation der Forstverwaltung erwartungsgemäß im Mittelpunkt. Überraschender Weise herrschte hier größtenteils Einigkeit.

Die SDW begrüßt ausdrücklich das Ansinnen aller Parteien, sich verstärkt für den Waldumbau einzusetzen und hierfür bessere finanzielle wie personelle Rahmenbedingungen zu schaffen. Die SDW möchte jedoch anmerken, dass eine entsprechende Förderkulisse aus dem Bundesministerium für den Brandenburger Landeshaushalt, bei der üblichen Kofinanzierung (60/40), nicht unproblematisch werden dürfte. Gleichwohl scheinen Populismus und Standartrezepte für den anstehenden „Extrem-Waldbau“ unangebracht. Aus unserer Perspektive bedarf es eines Gesamtkonzeptes auf solider wissenschaftlicher Basis. Die Politik ist aufgerufen, auch hier einen entsprechenden Stellenkorridor zu schaffen.

Jagd nimmt eine entscheidende Rolle in Hinblick auf Waldumbau im Klimawandel ein. Die Bemühungen hier müssen deutlich intensiviert werden. Wir freuen uns, dass diese Sichtweise im Wesentlichen von allen Parteien mitgetragen wird.

Stellenausschreibung


Die SDW Brandenburg sucht eine Waldpädagogin / einen Waldpädagogen für das Projekt "Klimakönner". Die entsprechende Stellenausschreibung mit weiteren Informationen finden Sie hier. Bewerbungsfrist ist der 12.08.2019. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, möglichst zusammengefasst in einem PDF-Dokument, an unsere E-Mail info@sdw-brandenburg.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Waldjugendspiele 2019

Geschick, Wissen und Schnelligkeit waren am 17.06.19 bei den Waldjugendspielen im Schulwald gefragt. Sechs Gruppen der drei 5. Klassen der Goetheschule in Eberswalde traten in verschiedenen Walddisziplinen gegeneinander an. Zu gewinnen gab es einen Waldtag mit dem Stadtförster Mattes Krüger.

Das Können der Schüler, mit kreativen Gruppennamen wie die „Baumgang“ oder „Waldburger“ wurde an verschiedenen Stationen quer durch den Schulwald getestet: Umstapeln eines „Minipolters“ auf Zeit, Zapfenweitwurf, Tierweitsprung, einem Waldwissensquiz, Absägen von möglichst genau 5kg Holz und das Schätzen der Höhe, Dicke und des Alters einer Kiefer, Birke und Eiche. An zwei Pausenstationen wurden die Kinder mit Getränken und Äpfeln versorgt und konnten auf Picknickdecken mit Blick in die Baumwipfel verschnaufen.

Den ersten Preis und somit den Waldtag gewann die Klasse 5c mit 411 Punkten. Alle Schüler durften sich zum Abschluss noch einen Preis aus einer Kiste mit Waldführern, Waldmeisterbrause, Bleistiften und Blättern aus Holz aussuchen. Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder so schönes Wetter zu haben und freuen uns auf naturbegeisterte 5. Klassen!



   


20. Brandenburgische "Baumriesen-Aktion"

SDW Brandenburg sucht die höchste Flatterulme Brandenburgs

Wenn Sie glauben einen Kandidaten für den Spitzenbaum 2019 gefunden zu haben, dann melden Sie diesen bis zum 08. Juni 2019 bei der brandenburgischen SDW-Landesgeschäftsstelle (Tel. 03334-2779133, Email: info@sdw-brandenburg.de).

Mehr Infos finden Sie hier!

Waldjugendspiele im Eberswalder Schulwald

Nach der schönen Schulwalderöffnung im März 2019, möchten wir - die SDW Brandenburg und die Stadt Eberswalde - im Juni die ersten Waldjugendspiele im Schulwald Eberswalde durchführen. Dazu möchten wir die 5. Klasse der Schulen in der Umgebung einladen!

Datum: Montag, der 17.06.2019
Zeitfenster: etwa 9-13 Uhr
TeilnehmerInnen: Jungen und Mädchen der 5. Klasse
Ort: Schulwald Eberswalde (an der L23/am Oder-Havel-Kanal)

Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrer Klasse teilzunehmen, melden Sie sich bitte zeitnah an: info@sdw-brandenburg.de
Da wir die Waldjugendspiele dieses Jahr erstmalig und im kleineren Rahmen durchführen, können insgesamt nur 5 Gruppen/ etwa 120 Kinder antreten.

"Mehr als nur ein Summen"

Auch die SDW beteiligt sich an der Volksinitiative

Wir fordern den Landtag nach Artikel 76 (Volksinitiative) der Verfassung des Landes Brandenburg auf, unter Ausschöpfung aller legislativen Möglichkeiten sicherzustellen, dass der Erhalt unserer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft als herausragender Wert für den Einzelnen wie die Gemeinschaft gesamtgesellschaftliche Anerkennung findet. Wer Naturräume für Bienen schützt und Insektenvielfalt bewahrt, bewahrt die Landschaft, bewahrt das Land und mit ihm auch seine Bewohner. Damit unsere Kulturlandschaft Heimat und nachhaltig bewirtschaftete Lebensgrundlage für heutige wie künftige Generationen bleibt, ist eine intakte und reichhaltige Insektenfauna unverzichtbar.

"Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!"


Mitgliederversammlung in Boltenmühle, Ruppiner Schweiz

Die SDW Brandenburg hat anlässlich ihrer Landesdelegiertenversammlung den Vorstand des Landesverbandes für die kommenden vier Jahre gewählt. Als alter und neuer Landesvorsitzender fungiert der Eberswalder Gregor Beyer. Beyer: „Die SDW wird sich mit größerem Vorstand intensiver in die Forstpolitik des Landes einbringen und wir werden als erstes Signal eine dialogorientierte Initiative zum Insektenschutz unterstützen!“Ihm zur Seite stehen in einem nunmehr leicht vergrößerten Landesvorstand Astrid Schilling und Thomas Simon (RV Barnim/Schorfheide), sowie als Beisitzer Wolfgang Roick (RV Lausitz), Dirk Hartung und Stefan Schulz (beide RV OHV). Sehr bewusst hatten sich die Landesdelegierten dafür entschieden, den zukünftigen Vorstand aufgrund der gewachsenen Aufgaben des Landesverbandes um eine Position zu ergänzen. ...mehr!
Während die Erwachsenen im Wintergarten der Boltenmühle fleißig diskutierten und wählten, erlebten die "kleinen" SDW-Mitglieder mit Waldpädagogen Ralf Gruttke ein musikalisches Waldabenteuer. Im Anschluss an den formellen Teil, fusionierten Kinder und Erwachsene wieder und konnten wahlweise in Begleitung des Revierförsters Wald und Moor der Umgebung erkunden, die Waldarbeitsschule Kunsterspring oder das Waldmuseum am Zermützelsee besuchen.

Der Eberswalder Schulwald ist eröffnet!!!

Drei Klassen aus drei Eberswalder Schulen erhielten am Donnerstag einen Vorgeschmack auf die vielfältigen Angebote, die ein Schulwald zu bieten hat. Hier geht's zum Artikel der MOZ.

 


Die Bildungsbroschüre "Expedition Wald!"...

...möchte Lehrkräfte und ihre SchülerInnen bei einer Entdeckungstour durch Deutschlands und Brasiliens Wälder begleiten. Ganz im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung werden die Praktiken einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung vor Ort und global, am Beispiel der Amazonas-Wälder, veranschaulicht. Das sehr anschaulich und umfangreich aufgearbeitete Bildungsmaterial steht Ihnen hier kostenlos zur Verfügung. Viel Freude damit!

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